Kraftstoff sparen bei der Transportkühlung: 5 Stellschrauben für mehr Effizienz

Steigende und schwankende Kraftstoffpreise bleiben für Transportunternehmen ein wichtiger Kostenfaktor. Dabei lohnt sich der Blick nicht nur auf den Verbrauch der Zugmaschine. Auch der Betrieb einer dieselbetriebenen Transportkühlanlage verursacht laufende Kosten. Schon kleine Einsparungen können sich über eine gesamte Flotte und mehrere Betriebsjahre deutlich bemerkbar machen und direkt im täglichen Betrieb umgesetzt werden:

  1. Routen effizient planen

Die kürzeste Strecke ist nicht automatisch die sparsamste. Steigungen, Stop-and-go-Verkehr, längere Standzeiten oder hohe Außentemperaturen können sowohl den Fahrzeugverbrauch erhöhen als auch die Transportkühlanlage stärker beanspruchen. Die Analyse von Routen- und Betriebsdaten hilft dabei, solche Verbrauchstreiber zu erkennen und Touren effizienter zu planen.

  1. Fahrweise und Betriebszeiten optimieren

Auch das Fahrverhalten hat Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch. Vorausschauendes und gleichmäßiges Fahren kann dabei helfen, unnötigen Verbrauch zu vermeiden. Gleichzeitig sollte die Laufzeit des Kühlaggregats im Blick behalten werden. Läuft die Anlage unnötig oder arbeitet sie bei geöffneten Türen weiter, wird Energie verbraucht, ohne dass die Ladung davon profitiert. Elektronische Türschalter oder geeignete Luftvorhänge können hier unterstützen.

  1. Den passenden Betriebsmodus nutzen

Nicht jede Ladung benötigt dauerhaft dieselbe Kühlleistung. Entscheidend ist daher, den Betriebsmodus auf die Anforderungen der transportierten Ware abzustimmen.

Für die Advancer-Baureihe unseres Partners Thermo King steht beispielsweise der ECOmode zur Verfügung. Er wurde entwickelt, um eine zuverlässige Temperaturführung mit einem reduzierten Kraftstoffverbrauch zu verbinden. Laut Thermo King sind im Vergleich zum Dauerbetrieb Einsparungen von bis zu 50 Prozent möglich.

  1. Richtig beladen und Luftzirkulation sicherstellen

Auch die Beladung beeinflusst die Effizienz der Transportkühlung. Werden Luftwege blockiert oder Waren zu dicht beziehungsweise zu hoch gestapelt, kann die gekühlte Luft nicht gleichmäßig zirkulieren. Das Aggregat muss länger und intensiver arbeiten.

Waren sollten außerdem möglichst bereits vorgekühlt verladen werden. Transportkühlanlagen sind in erster Linie dafür ausgelegt, die Temperatur der Ladung zu halten und nicht, warme Ware während der Fahrt herunterzukühlen.

  1. Moderne Kühltechnik gezielt einsetzen

Neben organisatorischen Maßnahmen spielt auch die eingesetzte Technik eine entscheidende Rolle. Moderne Transportkühlanlagen sind auf einen möglichst effizienten Betrieb ausgelegt. Thermo King gibt für die Advancer A-Series beispielsweise einen durchschnittlich um 30 Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch gegenüber dem Marktdurchschnitt an. Darüber hinaus stehen elektrische und hybride Lösungen wie Advancer-e, E-Volution oder AxlePower zur Verfügung, mit denen sich der Einsatz fossiler Kraftstoffe weiter reduzieren oder teilweise vollständig vermeiden lässt.

Effiziente Transportkühlung beginnt mit der passenden Lösung

Welche Maßnahmen das größte Einsparpotenzial bieten, hängt immer vom Fahrzeug, den Einsatzbedingungen, der transportierten Ware und den täglichen Routen ab.

Als langjähriger Thermo-King-Partner unterstützt Große Kracht Sie bei der Auswahl, Installation und Betreuung geeigneter Transportkühllösungen. Gemeinsam betrachten wir Ihre Anforderungen und finden eine Lösung, die zuverlässige Temperaturführung und einen wirtschaftlichen Betrieb sinnvoll miteinander verbindet.

Sie möchten den Kraftstoffverbrauch Ihrer Transportkühlung optimieren oder Ihre bestehende Technik überprüfen? Sprechen Sie uns an.